Die Reiseführer wurden studiert und verschiedene Dokus und YouTube Videos später bin auch ich restlos überzeugt: Island ist ein Traum-Reiseziel & und wir lassen uns dieses Jahr darauf ein.
Am liebsten natürlich wieder mit einem Camper- vielleicht sogar noch mal mit Ragnar! Mit Skandinavien kennt er sich ja aus. Zwar ist freistehen auf Island per Höchststrafe verboten, aber es gibt genug Camping- und Parkplätze auf denen man für nen schmalen Taler stehen kann.
Ich beantrage beim Kostenstellenverantwortlichen also die Freigabe und checke die Fährpreise, während Marco die Verfügbarkeit von Ragnar abklärt. Die einzige Fähre, die Island mit der Außenwelt verbindet, pendelt zwischen Hirtshals in Dänemark und Seyðisfjörður! Dauer der Fährüberfahrt: 2 1/2 TAGE!!! Dass das Ticket diesmal nicht für 50€ zu haben sein wird, ist klar (manch treuer Leser erinnert sich vielleicht an unseren Finnland oder Norwegen-Schnapper). Natürlich ist der Preis auch abhängig von der Fahrzeuggröße und das kann bis zu 1000€ ausmachen. Auch das gilt es bei der Planung zu berücksichtigten.
Unser Finanzminister kann jedoch aufatmen, denn leider bekommen wir weder Ragnar, noch einen anderen Van aus der Vermietung. Nicht, weil sie nicht verfügbar wären, sondern aus versicherungstechnischen Gründen. Genaue Informationen hierzu erhalten wir nicht, allerdings vermuten wir, dass die meisten Vermieter das Risiko der „Abnutzung“ nicht eingehen wollen. Denn Island ist aufgrund der Strassen- und Witterungsverhältnisse kein einfach zu befahrendes Land. Bei isländischen Mietwagen wird sogar empfohlen, eine zusätzliche Lack- und Glasversicherung abzuschließen, denn es soll schon vorgekommen sein, dass Autos gesandstrahlt oder Türen durch den starken Wind einfach abgerissen wurden.
Also muss eine Alternative her. Wir könnten nach Island fliegen und uns dort einen Camper leihen!? Der Blick auf die Kosten für einen Mietcamper mit einfachster Ausstattung holt uns zurück auf den Boden der Tatsachen: 6.000 € für 14 Tage! Für das Geld kaufen manche sich einen eigenen Camper. Diese Alternative fällt also auch flach. Langsam entwickelt sich der Traum von Island zum Alptraum.
Vielleicht sollten wir einfach in die Alpen oder nach Schweden fahren. Aber aufgeben ist nicht: Unser Ass im Ärmel steht in der Garage, inkl. 4×4-Antrieb und immer ein treuer Begleiter!
Der Entschluss steht: Wir nehmen die Fähre und fahren mit dem eigenen Auto. Vor Ort suchen wir uns Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Ringstraße. Die Föhre wird also gebucht und der Traum von Island rückt wieder in greifbare Nähe!


Schreibe einen Kommentar